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breadBUG

breadBUG ist ein kleines Mikrocontroller Modul, das direkt auf ein Breadboard aufgesteckt werden kann. Es ist als Prototyping-Werkzeug für tägliche Basteleien gedacht.

Es fasst das für den Mikrocontroller nötige “Vogelfutter” auf einer kleinen Platine zusammen:

  • ATmega8 Controller
  • 16 MHz Quarz und Keramikkondensatoren
  • 5 V Festspannungsregler
  • Reset Taster
  • ISP Stecker
  • LED zur Spannungsüberwachung

breadBUG ist während meiner Arbeit für die Mikrocontroller-AG des MMIs entstanden. Einige Teilnehmer wünschten sich ein einfaches, kleines und günstiges Modul, das sie als Alternative zu dem von uns verwendeten Evaluation Board für eigene Projekte nutzen können.

Fast alle von uns in der AG verwendeten Erweiterungsmodule sind daher Pin-kompatibel mit dem “breadBUG” Board. Bis auf den Controller selber haben wir nur Through-hole Komponenten verwendet um den Aufbau auch für Einsteiger möglichst einfach zu halten.

Das Board hat etwa eine Größe von 2.5x5 cm, sodass im Mehrfachnutzen genau zwei Boards auf eine 5x5cm Platine von seeedstudio.com passen. Damit liegt der Preis für eine einzelne Platine bei weniger als 50 Cent.

Platinen Layout des breadBUG
Platinen Layout des breadBUG.

EAGLE Schaltplan, Layout und Gerber Dateien gibt es auf Codeberg: /stv0g/hardware/breadBUG/v1 .

Mikrocontroller AG

Vor drei Jahren war ich selber Teilnehmer der Mikrocontroller AG und habe diese dann für die vergangenen zwei Jahre mit Hilfe zweier weiterer Kommilitonen, Markus Hamm und Mats Markus, geleitet.

Als Abschluss meiner dortigen Arbeit schreibe ich nun meinen Bericht und möchte diesen hier kurz zusammenfassen. Den kompletten Tutoriums Bericht könnt ihr euch hier herunterladen:

Download:Tutoriums Bericht Mikrocontroller AG

Das Institut für Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) der RWTH bietet für Studenten des zweiten Semesters eine freiwillige AG zum Einstieg in die Mikrocontroller Programmierung an. Diese verknüpft theoretische Grundlagen der Vorlesung “Grundgebiete der Informatik 2” von Prof. Roßmann mit praktischen Beispielen und Aufgaben aus dem Bereich der Mikrocontroller. Es handelt sich um eine freiwillige Veranstaltung, die für die Teilnehmer nicht als Studienleistung anerkannt werden kann. Wie auch in der Vorlesung werden die ATmega Mikrocontroller der Firma Atmel verwendet.

fnordstripe

fnordstripe Modul
fnordstripe Modul.

In diesem und folgendem Beitrag geht es wieder um fnordlichter. Ja genau, ich habe schon vor einem Jahr mal darüber geschrieben.

fnordlichter sind kleine LED Module die über einen gemeinsamen Bus angesteuert werden können. Ich nutze diese Module zur intelligenten Beleuchtung unserer Wohnung. Sie können uns über neue Mails, den aktuellen Stromverbrauch, das Wetter oder den Serverstatus benachrichtigen oder einfach als Stimmungs-Licht oder Party-Beleuchtung genutzt werden.

Da die einzelnen Module leider nicht genügen um damit mein ganzes Zimmer zu beleuchten, habe ich mich entschieden für diesen Zweck eigene Hardware zu entwickeln.

Wie der Name dieses Betrages es bereits andeutet können meine fnordstripe Module ganze Bänder/Streifen von LEDs ansteuern. Ausgehend von dem fnordlichtmini Design habe ich die LEDs und Konstantstromquellen durch drei MOSFETs ersetzt, die jeweils einige hundert LEDs betreiben können. Im Bild oben wurden die MOSFETs aus Platzgründen auf der Unterseite der Platine verlötet.

Logic Analyzer

Logic traces on a computer screen
Ein Salea Klon
Ein Salea Klon.

Für Einsteiger können die ersten Schritte beim Basteln mit Mikrocontrollern häufig etwas frustrierend sein. Ja, das ist leider auch meine eigene Erfahrung. Der Fehler liegt dann meist im Verborgenen: Wackelkontakte, eine instabile Spannungsversorgung oder Softwarefehler helfen kann hierbei nur viel Geduld und geeignete Messgeräte. Dass dies aber nicht immer direkt ein teures Oszilloskop sein muss, möchte ich in diesem Beitrag zeigen.

Ich konzentriere mich dabei auf einige fast baugleiche Geräte: Saleae Logic & USBee AX. Beide basieren auf dem gleichen Mikrocontroller, dem Cypress FX2, und werden per USB an den Rechner angeschlossen. Bei eBay, AliExpress und co. sind sie für unter 10 € erhältlich.

transWhat

Die Telefonvermittelung bei den Simsons
Die Telefonvermittelung bei den Simsons.

transWhat ist ein XMPP Transport, der den WhatsApp Messenger in das Jabber Netzwerk einbindet.

Das Gateway simuliert dabei serverseitig die normale WhatsApp App von Android beziehungsweise iPhone. Der User benötigt nur noch einen normalen XMPP Client wie beispielsweise Adium, Gaijm, IM+ oder Pidgin. Damit ist es nun möglich WhatsApp auf nahezu allen Geräten und Betriebssystemen einzusetzen. Ich kann transWhat sehr in Kombination mit Pidgin auf Desktops und Laptops und mit IM+ auf Tablets empfehlen 😊.

Alle Details, Serverdaten, Logins, Tipps und Tricks findet ihr hier im Wiki.

Aus verschiedenen Gründen werde ich den Code nicht veröffentlichen sondern das Gateway nur als Service anbieten.

Ich habe mich nun doch dazu entschieden den Quelltext freizugeben. Er ist auf Codeberg zu finden: /stv0g/transwhat .

Nach dem Break gibt’s noch ein paar technische Details und Informationen zur Umsetzung.